INQA-COACHING · FÜR KMU IN DEUTSCHLAND

INQA-Coaching: KI und Automatisierung mit Deinem Team gestalten.

INQA-Coaching unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, digitale Veränderungsprozesse gemeinsam mit ihren Mitarbeitern zu entwickeln und zu erproben.

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80 %mögliche Förderung
12maximale Coachingtage
5–7Monate als Planungsrahmen

Als INQA-Coaches begleiten wir Dich und Dein Team durch den Veränderungsprozess. Die zuständige INQA-Beratungsstelle prüft die Förderfähigkeit und stellt den Coaching-Scheck aus.

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KI einsetzen ist ein Anfang. Zusammenarbeit verändern der nächste Schritt.

INQA steht für Initiative Neue Qualität der Arbeit. Das Programm verbindet digitale Veränderung mit besserer Zusammenarbeit. Verteiltes Wissen, unklare Übergaben und fehlende Verantwortung lassen sich nicht allein durch ein neues Tool lösen. Wir arbeiten mit Dir und Deinem Team daran, wie Aufgaben, Kompetenzen und Entscheidungen zusammenpassen – damit neue Systeme im Alltag entlasten.

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Was sich für Deinen Betrieb verändern kann.

Vor dem Start legen wir fest, woran Dein Team Fortschritt erkennt: etwa an Rückfragen, Bearbeitungszeiten, Fehlern oder der Qualität einer Übergabe. Die folgenden Ziele sind mögliche Ansatzpunkte für Dein Coaching.

Geschäftsführung entlasten

Zuständigkeiten und Entscheidungswege so gestalten, dass nicht jede Rückfrage bei Dir landet.

Fachkräfte besser einsetzen

Wiederholungen und Suchaufwand reduzieren und mit dem Team prüfen, wo digitale Unterstützung Raum für anspruchsvollere Aufgaben schafft.

Kompetenzen und Bindung stärken

Mitarbeiter können neue Arbeitsweisen mitentwickeln und erproben. Dazu gehören verständliche Regeln, Austausch und passende Lernschritte.

Veränderung dauerhaft verankern

Erprobte Abläufe, Verantwortliche und ein gemeinsamer Handlungsplan helfen, Verbesserungen nach dem Coaching weiterzuführen.

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Mögliche Themen für Deinen Betrieb

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Arbeitsabläufe

Wiederkehrende Aufgaben, Übergaben und Freigaben gemeinsam verbessern.

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Künstliche Intelligenz

Anwendungsfälle, Kompetenzen und klare Regeln zur Nutzung entwickeln.

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Unternehmenswissen

Wissensquellen ordnen und Übergaben erleichtern.

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Geschäftsführung

Rollen, Entscheidungen und Eskalationswege gestalten.

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Zusammenarbeit

Kommunikation und Verantwortlichkeiten weiterentwickeln.

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Arbeitsplatz der Zukunft

Digitale Fähigkeiten und neue Aufgabenprofile gemeinsam erproben.

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Mit den Menschen, die täglich damit arbeiten.

Die Mitarbeiter wirken aktiv an Analyse, Erprobung und Verbesserung mit. Die Lösungen entstehen im Betrieb und werden dort im Arbeitsalltag getestet. Diese Beteiligung ist zentraler Bestandteil des Programms.

Klare Rollen. Gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Lenkungskreis

Geschäftsführung und Mitarbeitervertretung setzen den Rahmen, priorisieren Themen und bewerten den Fortschritt. Eine vorhandene betriebliche Interessenvertretung wird einbezogen.

Lab-Team

Mitarbeiter aus den betroffenen Bereichen entwickeln und testen die Lösungen. Eine verantwortliche Person bündelt Rückmeldungen und hält den Austausch mit Coach und Lenkungskreis aufrecht.

FM24 als Coach

Wir strukturieren den Lernprozess, moderieren die Arbeit und helfen, Erfahrungen in nächste Schritte zu übersetzen. Dein Team bringt das Wissen über den Betrieb ein und gestaltet die Lösungen mit.

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So läuft Dein INQA-Coaching ab.

Von der Orientierung bis zum Transfer in den Alltag: Wir planen mit Dir einen Rahmen von 5–7 Monaten. Darin liegen bis zu zwölf Coachingtage und die Arbeitsphasen Deines Teams. Der verbindliche Zeitraum richtet sich nach dem Coaching-Scheck und beträgt höchstens sieben Monate.

  1. Orientierung mit FM24

    Wir besprechen, wo Dein Betrieb heute Zeit verliert, welches Ziel Du erreichen möchtest und welche Mitarbeiter den Ablauf kennen. Daraus entsteht ein erster Themenvorschlag für die Erstberatung.

  2. Erstberatung und Coaching-Scheck

    Die regionale INQA-Beratungsstelle prüft in einer kostenlosen Erstberatung die Voraussetzungen und den Veränderungsbedarf. Bei positiver Prüfung erhältst Du den Coaching-Scheck. Der geförderte Prozess startet auf dieser Grundlage.

  3. Initialphase: Ziel und Team aufstellen

    Gemeinsam grenzen wir ein bearbeitbares Problem ein, beschreiben den Ausgangszustand und legen Ziele fest. Lenkungskreis, Lab-Team und eine verantwortliche Person im Lab-Team werden benannt. Im Kick-off vereinbaren wir Aufgaben und Zusammenarbeit.

  4. Innovationsphase: ausprobieren und verbessern

    Das Lab-Team entwickelt Lösungen in überschaubaren Arbeitszyklen. Wir begleiten Planung und Auswertung. Dein Team testet etwa neue Übergaben, KI-gestützte Arbeitsschritte oder Regeln für Freigaben im Betrieb und passt sie anhand der Erfahrungen an.

  5. Lernphase: Ergebnisse sichern

    Wir vergleichen Ziel und Ergebnis, halten funktionierende Abläufe fest und klären offene Fragen. Das Team legt fest, wer die neuen Arbeitsweisen weiterführt und wie Wissen und Fähigkeiten im Betrieb bleiben.

  6. Dokumentation und Förderabrechnung

    Die vereinbarten Ergebnisse und erforderlichen Nachweise werden zusammengestellt. Zahlungsmodalitäten klärst Du mit uns. Für Antrag, Belege und Erstattung gelten die Vorgaben des Förderverfahrens; die Bewilligungsstelle entscheidet über die Auszahlung.

  7. Nachgespräch mit der Beratungsstelle

    Etwa drei bis sechs Monate nach dem Coaching wertet die INQA-Beratungsstelle mit Deinem Unternehmen die Wirkung aus. Dabei geht es auch darum, was sich im Alltag bewährt hat und welche Unterstützung gegebenenfalls noch sinnvoll ist.

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Am Ende steht mehr als eine Idee.

Welche Ergebnisse wir erarbeiten, hängt von Deinem Thema ab. Für ein Vorhaben zu KI und Automatisierung können zum Beispiel diese Arbeitsgrundlagen entstehen:

Ein gemeinsames Zielbild

Ein abgegrenzter Anwendungsfall, ein dokumentierter Ausgangszustand und nachvollziehbare Kriterien für eine Verbesserung.

Erprobte Arbeitsabläufe

Im Alltag getestete Übergaben, Freigaben oder Aufgabenverteilungen – mit den Erfahrungen des Teams und den noch offenen Grenzen.

Wissen und Regeln für das Team

Dokumentierte Arbeitsweisen, Rollen sowie Regeln für Datenzugriff und die Prüfung von KI-Ergebnissen.

Ein umsetzbarer Handlungsplan

Priorisierte nächste Schritte, Verantwortliche und ein Rhythmus zur Überprüfung. Zusätzliche technische Entwicklung wird gesondert vereinbart.

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INQA-Coaching in Deiner Branche.

Illustrative Fragestellungen für den gemeinsamen Lernprozess. Die verlinkten Branchen zeigen darüber hinaus technische Beispiellösungen; deren Umsetzung ist gesondert vom geförderten Coaching zu betrachten.

E-Commerce

Wie verändert Internationalisierung die Arbeit im Team? Wir können Verantwortlichkeiten für Produktübersetzungen, mehrsprachigen Kundenservice, Chatbots, E-Mail-Automation und Übergaben zwischen Shop, Bestellabwicklung und ERP erproben.

Branche und Beispiellösungen ansehen

Medizin und Gesundheitswesen

Wie werden administrative Übergaben und Wissen verlässlich organisiert, während Zugriffe und fachliche Verantwortung klar geregelt bleiben?

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Immobilienmakler

Wie organisiert das Team Interessenten, Besichtigungen und Unterlagen durchgängig im CRM und kontrolliert automatisierte Kommunikation?

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Passt INQA zu Deinem Unternehmen?

  • Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland
  • Mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle im letzten Geschäftsjahr und weniger als 250 Mitarbeiter
  • Mindestens zwei Jahre am Markt
  • Jahresumsatz höchstens 50 Mio. Euro oder Jahresbilanzsumme höchstens 43 Mio. Euro
  • Weitere Kriterien und Unternehmensverflechtungen durch die Beratungsstelle prüfen lassen
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Das bereitest Du für den Start vor.

Du brauchst noch keine fertige KI-Strategie. Hilfreich sind ein konkretes Problem und die Bereitschaft, Dein Team einzubeziehen. Für das erste Gespräch sammelst Du am besten:

Deinen Engpass

Ein bis zwei reale Abläufe, die häufig stocken: Wo entstehen Wartezeiten, Rückfragen oder doppelte Arbeit?

Deine Ausgangslage

Eine Übersicht der beteiligten Mitarbeiter, vorhandenen Systeme und bisherigen Lösungsversuche. Vertrauliche Kundendaten sind für die erste Orientierung nicht erforderlich.

Deine Unternehmensangaben

Gründungsdatum, Standorte, Beschäftigtenzahl und wirtschaftliche Eckdaten für die Prüfung durch die Beratungsstelle. Weitere Nachweise und erhaltene Beihilfen werden dort geklärt.

Zeit für Beteiligung

Eine Ansprechperson und Mitarbeiter, die zwischen den begleiteten Terminen ausprobieren und Rückmeldungen sammeln können. Der interne Zeitbedarf wird gemeinsam geplant.

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Eine Beispielrechnung.

Die Förderung hängt von Bewilligung und gültigen Bedingungen ab. Softwarelizenzen und technische Entwicklung werden nicht mitfinanziert.

12 Tage × 1.200 € netto
14.400 €
Mögliche Förderung bei 80 %
11.520 €
Möglicher Eigenanteil netto
2.880 €

Die Rechnung zeigt zwölf Coachingtage zu je 1.200 € netto. Die Zahlungsmodalitäten besprichst Du mit uns.

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INQA-Coaching: Deine Fragen zu Ablauf und Förderung.

Was wird mit INQA gefördert?

Ein mitarbeiterorientierter betrieblicher Lern- und Veränderungsprozess im digitalen Wandel. Der konkrete Umfang wird mit der Beratungsstelle und individuell mit uns geklärt.

Kann KI ein Thema sein?

Ja, wenn KI Teil eines gemeinsamen Veränderungsprozesses zu Arbeitsabläufen, Wissen, Kompetenzen oder Zusammenarbeit ist.

Wer entscheidet über die Förderfähigkeit?

Die zuständige INQA-Beratungsstelle prüft die Voraussetzungen und stellt bei positiver Prüfung den Coaching-Scheck aus.

Begleitet FM24 das INQA-Coaching?

Ja. Wir sind INQA-Coaches und begleiten Dein Unternehmen gemeinsam mit Deinen Mitarbeitern durch den Veränderungsprozess. Für den geförderten Start benötigst Du einen gültigen Coaching-Scheck der zuständigen INQA-Beratungsstelle.

Werden Software und Entwicklung bezahlt?

Das Coaching wird gefördert. Daraus folgt keine Finanzierung von Softwarelizenzen oder technischer Entwicklung. Ein Softwarekauf ist keine Voraussetzung für unser Coaching; vorhandene Werkzeuge werden bei der Lösungsfindung berücksichtigt.

Wie lange dauert das Coaching?

Wir planen einen Zeitraum von 5–7 Monaten mit bis zu zwölf Coachingtagen und Arbeitsphasen im Betrieb. Maßgeblich sind der Coaching-Scheck und die geltenden Bedingungen; die offizielle Höchstdauer beträgt sieben Monate.

Muss das gesamte Team teilnehmen?

Eine geeignete Gruppe von Mitarbeitern muss aktiv eingebunden werden. Die konkrete Beteiligung wird im Prozess festgelegt.

Wie laufen Zahlung und Erstattung?

Die Zahlungsabwicklung und die vereinbarten Zahlungsmodalitäten klärst Du mit uns. Die INQA-Beratungsstelle begleitet und überwacht den Coachingprozess. Über die Erstattung im Förderverfahren entscheidet die Bewilligungsstelle auf Grundlage der erforderlichen Nachweise. Die Förderung folgt dem Erstattungsprinzip: Dein Unternehmen begleicht zunächst die Coachingkosten; nach Abschluss und Prüfung der Nachweise erfolgt die Erstattung. Bei fehlender Vorsteuerabzugsberechtigung kann nach der Richtlinie der Bruttobetrag förderfähig sein.

Ist INQA-Coaching auch für E-Commerce geeignet?

Ja. Ein geeignetes Thema kann sein, wie Dein Team internationale Produktdaten, mehrsprachigen Service und Übergaben zwischen Shop und ERP organisiert. Im Mittelpunkt stehen Arbeitsorganisation, Kompetenzen und gemeinsame Erprobung; der Kauf oder die Programmierung eines Shops ist kein Coachingziel für sich.

Welche Aufgaben übernimmt mein Team zwischen den Terminen?

Das Lab-Team probiert vereinbarte Veränderungen im echten Arbeitsablauf aus, sammelt Rückmeldungen und bereitet die nächste Auswertung vor. Die Coachingtage ersetzen diese interne Arbeit nicht. Umfang und verfügbare Zeit planen wir gemeinsam.

Brauchen wir schon eine KI-Lösung oder ein bestimmtes CRM?

Nein. Ausgangspunkt ist Dein betrieblicher Bedarf. Wir betrachten vorhandene Systeme und klären zunächst, welche Arbeitsweise verbessert werden soll. Die Auswahl und technische Einbindung von Werkzeugen folgen dem Bedarf und werden bei zusätzlichen Leistungen gesondert vereinbart.

Findet das Coaching vor Ort oder online statt?

Das Coaching findet grundsätzlich im Betrieb statt. Digitale Anteile sind möglich, wenn sie organisatorisch und technisch passen und keinen beteiligten Mitarbeiter ausschließen. Das Format stimmen wir passend zu Deinem Team und den Programmvorgaben ab.

Kann ein Unternehmen aus Österreich oder der Schweiz teilnehmen?

Für das deutsche INQA-Programm müssen Firmensitz und Arbeitsstätte in Deutschland liegen. Eine deutschsprachige Website oder Kunden in Deutschland allein reichen dafür nicht aus. Für Unternehmen außerhalb Deutschlands besprechen wir eine Begleitung ohne dieses Förderversprechen.

Wie werden Datenschutz und KI-Ergebnisse berücksichtigt?

Bei einem KI-Anwendungsfall klären wir mit dem Team, welche Daten gebraucht werden, wer Zugriff erhält und welche Ergebnisse ein Mensch prüfen muss. Vertrauliche Daten und fachliche Verantwortung werden im Arbeitsablauf berücksichtigt; eine Rechtsprüfung ersetzt das Coaching nicht.

Was passiert nach dem Coaching?

Dein Team führt den Handlungsplan mit benannten Verantwortlichen weiter. Wir halten fest, was bereits erprobt wurde und was noch umgesetzt werden muss. Zusätzliche Begleitung, Lizenzen oder technische Entwicklung vereinbaren wir bei Bedarf separat.

Wer steht hinter INQA-Coaching?

INQA steht für Initiative Neue Qualität der Arbeit. Das Programm wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus dem Europäischen Sozialfonds Plus finanziert. Die regionale INQA-Beratungsstelle prüft den Zugang und begleitet das Verfahren; über Bewilligung und Erstattung entscheidet die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS).

Ist INQA-Coaching auch ohne KI-Erfahrung sinnvoll?

Ja. Du musst noch keine KI einsetzen. Wir beginnen mit Euren Abläufen, Engpässen und Erfahrungen und prüfen gemeinsam mit dem Team, ob KI, Automatisierung oder zunächst klarere Zuständigkeiten sinnvoll sind. Wird KI bereits informell genutzt, können gemeinsame Regeln und ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten ein Ausgangspunkt sein.

Wie hoch ist unser Eigenanteil beim INQA-Coaching?

Bei zwölf förderfähigen Tagen zu je 1.200 Euro netto entstehen beispielhaft 14.400 Euro netto Honorar. Bei bewilligter Förderung von 80 Prozent entfallen darauf 11.520 Euro Zuschuss und 2.880 Euro Eigenanteil. Zunächst bezahlst Du die vollständige Rechnung. Umsatzsteuer und nicht förderfähige Zusatzkosten sind gesondert zu berücksichtigen; die Beispielrechnung ist kein verbindliches Angebot.

Wer stellt den INQA-Antrag und welche Unterlagen brauchen wir?

Antragsteller ist Dein Unternehmen. Registrierung, Interessenbekundung und später der Förder- und Erstattungsantrag laufen über das Förderportal Z-EU-S. Die INQA-Beratungsstelle unterstützt Dich beim Verfahren. Plane Nachweise zur Unternehmensgröße, Förderfähigkeit, De-minimis-Beihilfen sowie zur Durchführung und Bezahlung des Coachings ein. Welche Unterlagen und Fristen für Dich gelten, klärst Du vor Beginn mit der Beratungsstelle.

Ist die Erstattung mit dem Coaching-Scheck bereits garantiert?

Nein. Der Coaching-Scheck ermöglicht den vorzeitigen Beginn auf eigenes Risiko und ersetzt keinen verbindlichen Bewilligungsbescheid. Die KBS prüft nach Abschluss die Voraussetzungen und Ergebnisse. Unvollständige Nachweise, nicht eingehaltene Vorgaben oder Fristen können die Erstattung gefährden. Kläre offene Punkte vor dem Start mit der INQA-Beratungsstelle und plane die Vorfinanzierung ein.

Was ist, wenn wir uns gegen neue Software oder KI entscheiden?

Auch eine begründete Entscheidung gegen ein bestimmtes Werkzeug kann ein sinnvolles Arbeitsergebnis sein. Entscheidend sind der vereinbarte Veränderungsbedarf, die aktive Beteiligung des Teams und nachvollziehbare Ergebnisse. Wir prüfen passende Lösungen statt einen Softwarekauf vorauszusetzen. Ob das konkrete Vorhaben die Förderbedingungen erfüllt, klärst Du mit der INQA-Beratungsstelle.

Können wir INQA-Coaching mehrfach nutzen?

Unternehmen, die bereits am Programm INQA-Coaching teilgenommen haben, sind nach der aktuellen Förderrichtlinie von einer erneuten Teilnahme ausgeschlossen. Ein neues Thema oder ein anderer Coach begründet deshalb keine zweite Förderung. Teile eine frühere Teilnahme der INQA-Beratungsstelle bereits im Erstgespräch mit.

Können Beratungsunternehmen selbst eine Förderung erhalten?

Die Richtlinie schließt Unternehmen und Freiberufler aus, die als Unternehmens- oder Wirtschaftsberater in den Themenfeldern Personalpolitik oder Arbeitsorganisation tätig sind. Eine pauschale Zusage für Coaches, Agenturen oder andere Beratungsunternehmen ist deshalb nicht möglich. Beschreibe der INQA-Beratungsstelle Deine tatsächlichen Tätigkeiten; dort wird die Antragsberechtigung geprüft.

Wie starten wir mit FM24?

Buche ein Gespräch über unseren Kalender. Wir besprechen Deinen Engpass, beteiligte Bereiche und ein mögliches Coachingthema. Die formale Förderprüfung erfolgt anschließend bei der zuständigen INQA-Beratungsstelle.

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KI UND FÖRDERUNG

INQA-Coaching für KI und bessere Arbeitsprozesse.

Eine neue Technologie verändert auch Aufgaben, Zusammenarbeit und Verantwortung. Im INQA-Coaching entwickelt Dein Team passende Arbeitsweisen und erprobt sie im Betrieb.

KI-Einführung mit Mitarbeiterbeteiligung

Welche Aufgaben eignen sich für KI, welches Wissen wird gebraucht und wer prüft die Ergebnisse? Diese Fragen werden mit den Beschäftigten bearbeitet. Das Coaching begleitet die Veränderung der Arbeit und ist kein reiner Softwarekauf.

Prozessoptimierung mit einem klaren Ziel

Anfragebearbeitung, Dokumentenübergaben oder internes Wissen können Ausgangspunkte sein. Gemeinsam werden der heutige Ablauf, ein Zielprozess und die nächsten Erprobungsschritte beschrieben. Die technische Umsetzung wird getrennt nach Umfang betrachtet.

Voraussetzungen, Kosten und Eigenanteil

Die INQA-Beratungsstelle prüft die Förderfähigkeit und stellt bei erfüllten Voraussetzungen den Coaching-Scheck aus. Die mögliche Förderung bezieht sich auf förderfähige Coachingkosten. Lizenzen und technische Entwicklung sind nicht automatisch mitfinanziert.

DER NÄCHSTE SCHRITT

Den passenden nächsten Schritt finden.

Besprich Deinen Veränderungsbedarf mit uns. Gemeinsam finden wir passende Themen für Dein Team und bereiten die nächsten Schritte mit der zuständigen INQA-Beratungsstelle vor.

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